Achtsamkeit: die MIKA-Challenge

Der Tod eines Kindes ist grausam und hinterlässt uns Eltern oft in einer schmerzhaften und einsamen Welt, die an manchen Tagen einfach unerträglich erscheint. Wenn wir traurig und verzweifelt sind können wir manchmal kaum etwas anderes sehen und vor allem fühlen, als unsere Trauer und unseren Schmerz. Das Gefühl ist allumfassend und setzt uns manchmal eine Binde auf die Augen. Um wieder ins Leben zu finden ist es essentiell, dass wir uns von dieser Binde nicht blind machen lassen. Dabei hilft Achtsamkeit. Ich möchte hier einen möglichen Weg aufzeigen, der mir sehr geholfen hat: die MIKA-Challenge.

Die MIKA-Challenge ist eine Achtsamkeitsaufgabe. Wir fühlen so viele negative Dinge, dass oft kein Platz mehr bleibt, um die Schönen Dinge des Lebens wahrzunehmen. Und auch wenn das unglaublich klingt: das Leben hält immer auch etwas Schönes für uns bereit. Es gibt schlechtere Tage und es gibt bessere Tage, aber es gibt nie auch nur einen einzigen Tag, an dem wir nichts finden können, was schön ist, sofern wir nur genau hinschauen. Eine gute Freundin, die Mika sehr fest in ihr Herz geschlossen hat, hat dazu die MIKA-Challenge ins Leben gerufen. Die Aufgabe dabei war, jeden Tag etwas zu finden, was uns dankbar macht. Ich habe kurz nach Mikas Tod damit begonnen und die Challenge hat mich 365 Tage lang jeden Tag begleitet. An manchen Tagen war es schwieriger, etwas zu finden. An anderen Tagen war es sehr einfach. Aber eines war allen Tagen gemeinsam: Ich habe immer etwas gefunden. An jedem noch so schwarz aussehenden Tag. Manchmal ist es nur die Tatsache, dass man den Tag gut überstanden hat, dass man noch steht, dass man es trotz Allem geschafft hat etwas zu essen, etwas zu kochen, die Wäsche zu machen, sich zu duschen, manchmal können ganz alltägliche Aufgaben in Anbetracht der Schwere der Trauer sehr anstrengend sein. An anderen Tagen sind es wundervolle kleine Dinge: ein schönes Lied im Radio, eine liebe Geste durch einen Mitmenschen, ein schöner Traum, die Sonne auf unseren Schultern oder der Wind in unseren Haaren. 365 Tage lang habe ich die Challenge öffentlich niedergeschrieben und auch jetzt mache ich weiter, wenn auch für mich selbst. Ich habe mir ein schönes Notizbuch gekauft und schreibe jeden Abend nieder, was an dem Tag schön war. Manche Einträge sind sehr lang, andere sind eher kurz. Aber auch seitdem die ersten 365 Tage um sind habe ich jeden Tag etwas gefunden, was schön war. Das kann alles sein. Eine schöne Blume, ein Schmetterling, ein leckeres Essen, ein nettes Gespräch. Ein kleines Geschenk, ein gutes Gefühl, vielleicht auch einfach weinen zu können, wenn man es braucht.

Das Leben bringt wundervolle Dinge für uns mit. Wir müssen nur wieder lernen, sie zu sehen. Ihr lieben trauernden Eltern, ich wünsche euch, dass es schaffen könnt, eure Augen wieder zu öffnen und das Glück in eure Herzen zu lassen, und sei es nur für ein paar Sekunden an jedem Tag. Nur so schaffen wir es, mit unseren Kindern im Herzen wieder glückliche Zeiten zu haben. Wenn wir es schaffen, an jedem Tag etwas Schönes zu sehen, dann finden wir Schritt für Schritt wieder ins Leben und bewältigen den steinigen Weg, der vor uns liegt.

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Mika – Challenge: Teil 66

MIKA – Challenge: Tag 362

Heute bin ich dankbar, dass ich gestern seit langem das erste Mal wieder Essen gehen konnte. Zugegebenermaßen stresst es mich noch ein bisschen, weil ich immernoch vom Magen her etwas instabil bin, aber vor ein paar Wochen war daran gar nicht zu denken.
Außerdem bin ich dankbar, dass ich einen Konflikt über eine Sache, die mich schon sehr gefuchst hat, ruhig und professionell lösen konnte, obwohl ich erst an die Decke gehen wollte. Manchmal lohnt es sich, nochmal tief durchzuatmen, bevor man reagiert.

MIKA – Challenge: Tag 363

Heute bin ich dankbar, dass ich das erste Feedback zu meiner Diss bekommen habe und bei der Abarbeitung der Kommentare schon gut voran gekommen bin. Zwar wurde noch nicht alles gelesen, aber es ist ein Anfang.
Außerdem bin ich dankbar, dass sich ein Mamiblog entschieden hat, dass sie gern einen Artikel über uns schreiben möchten. So habe ich die tolle Möglichkeit, von Mika zu erzählen und auch vom Verein und dem Buch. Das ist wirklich toll 🙂

MIKA – Challenge: Tag 364

Heute bin ich dankbar, dass ich inzwischen auch über die sehr schwierigen Themen wie die Nacht von Mikas Reise in den Himmel an den meisten Tagen einigermaßen gut sprechen kann. Die Trauer tut immer weh, aber sie überschwemmt mich meist nicht mehr unkontrolliert. Das ist sehr viel wert und nimmt einem die Angst vor vielen Situationen ein bisschen.
Mein Schmetterling, ich vermisse dich immer, aber ich habe gelernt, trotzdem zu leben. Das ist unendlich viel wert.

MIKA – Challenge: Tag 365

365 Tage Mika Challenge. 365 Tage, an denen ich jeden Tag etwas gefunden habe, um an dem Tag dankbar zu sein. An manchen Tagen war es einfacher, an anderen war es schwerer. Es gab schlechte Tage und es gab gute Tage. Es gab traurige Tage und es gab fröhliche Tage. Es gab Tage, an denen der Schmerz einen übermannt hat und es gab Tage, die eher freudig waren. Einen Tag nach dem anderen. Bis heute. Mika, du bist heute schon über ein Jahr fort. Viel zu lange Zeit. Ich lebe weiter ohne dich, aber doch irgendwie mit dir. Du bist immer präsent, immer in meinem Herzen und unendlich oft in meinen Gedanken. Auch heute bin ich für etwas dankbar. Dafür, dass wir durchgehalten haben. Das schlimmste erste Jahr ist vorbei. Es wird immer wieder schmerzhaftere und einfachere Tage, Wochen und Monate geben. Aber wahrscheinlich wird es nie wieder so schlimm, wie es im ersten Jahr war. Wir werden dich immer noch jeden Tag vermissen. Das vermissen hört nie auf. Denn du hörst nie auf zu fehlen. Aber wir werden weitermachen. Aus einem Jahr werden zwei werden. Und wir werden weitermachen. Wir werden für dich weiter tapfer sein und kämpfen. Mit vielen guten Menschen an unserer Seite werden wir weitermachen. Und auch die Challenge werde ich weiterführen. Nicht mehr an dieser Stelle, aber anders. Ich werde mir ein wunderschönes Notizbuch kaufen und es an meinem Nachttisch legen. Und jeden Abend werde ich etwas aufschreiben, was schön war an diesem Tag. Und so wirst du dafür sorgen, dass ich das Schöne an jedem einzelnen Tag sehen kann. Denn jeder Tag hat etwas schönes inne.
Ich bin dankbar, dass du da warst. Ich bin dankbar über jede Sekunde mit dir. Und ich bin dankbar zu wissen, dass ich dich wiedersehen werde. Irgendwann. Bis dahin trage ich dich geborgen in meinem Herzen.

Mika – Challenge: Teil 65

MIKA – Challenge: Tag 358

Heute bin ich dankbar für viele sehr wichtige Sachen. Einmal bin ich dankbar, für eine gnädigen letzte Nacht. Ich war sehr viel wach. Um viertel vor zwei wurde ich wach und lag wach bis um 5:30 Uhr. Ich bin im Kopf und im Herzen Mikas Weg noch einmal mit ihm gegangen. Aber da war kein Schmerz. In meinem Herz war Frieden. Und was noch wichtiger ist, immer wieder habe ich ein unglaublich tiefes und intensives Gefühl von Liebe gespürt. Ich glaube, dass Mika vielleicht bei mir war. Die Trauer kam, natürlich, aber erst am Morgen. Nachdem sein Weg zu Ende gegangen war.
Außerdem bin ich dankbar, für die unglaubliche Anteilnahme, die ich erfahren durfte und die wir erfahren durften. Es haben so viele Menschen heute mit uns gemeinsam an Mika gedacht. Das ist ein Grund um sehr dankbar zu sein.
Und zum dritten bin ich dankbar, wie wir den Tag verbracht haben. Wir waren heute im Kreis unserer Lieben, haben uns gemeinsam gefreut, waren gemeinsam traurig, waren einfach zusammen. An solchen Tagen ist das unglaublich wertvoll.

MIKA – Challenge: Tag 359

Heute bin ich dankbar, dass wir heute ein schönes Frühstück und damit auch Zeit mit lieben Freunden verbracht haben. Draußen auf dem Hof in der Sonne. Das war herrlich.
Außerdem bin ich dankbar, dass ein ganz lieber Mensch sich sehr viel Mühe gegeben hat, um meiner Mama eine Freude zu machen und ihr einen Tröster zu schenken.
Als letztes bin ich einfach dankbar, dass der Tag gestern ein gutes Gefühl hinterlassen hat, das auch heute noch angehalten hat. Es war die richtige Entscheidung, so „viel“ zu machen gestern, denn es fühlt sich auch heute alles gut und stimmig an.

MIKA – Challenge: Tag 360

Heute bin ich dankbar für die wahre Flut an Bildern für Mika geht um die Welt, die ich in den letzten Tagen bekommen habe. Es ist einfach schön, dass das Projekt so toll läuft. Ich muss echt zusehen die Bilder nach und nach auf den Blog zu bekommen 🙂 Ich hinke natürlich total hinterher.
Außerdem bin ich dankbar, dass die Idee, die Namen anderer ATRT-Engel im Buch zu veröffentlichen, den Eltern ein bisschen Trost spenden kann. Das war der Gedanke dahinter und der Plan ist sehr gut aufgegangen. Es ist für uns alle wichtig, dass unsere Kinder nicht vergessen werden.

MIKA – Challenge: Tag 361

Heute bin ich dankbar, dass ich auch heute noch Bilder von Mika ansehen kann und mich durch seinen intensiven Blick ihm so nah fühle, als wäre er gerade erst gegangen. Und manchmal spüre ich dabei nicht mal Schmerz, sondern nur Liebe. Das sind wundervolle Momente und für die bin ich sehr dankbar.
Außerdem bin ich dankbar, dass das Buch regen Anklang findet. Es ist ein Nischenprodukt. Das war mir von Anfang an klar. Und so bin ich einfach dankbar, dass es doch viele Menschen gibt, die Mikas Geschichte lesen wollen.

 

Mika – Challenge: Teil 64

MIKA – Challenge: Tag 352

Heute bin ich dankbar, dass es nach einiger Zeit mal wieder geklappt hat, mit meiner besten Freundin zu telefonieren. Manchmal nimmt man sich so etwas vor und dann will und will es nicht klappen. Aber heute hat es dann doch geklappt. Und dann ist es immer so, als hätten wir einen Tag zuvor zum letzten Mal miteinander gesprochen.

MIKA – Challenge: Tag 353

Heute bin ich dankbar, dass ich eine so nette Antwort auf eine Rezensionsanfrage bekommen habe. Meist bekommt man gar keine Antwort oder aber wenn überhaupt nur ein paar Worte. Die Dame hat sich aber richtig Zeit genommen. Und auch wenn sie keine Zeit hat, das zu machen, hat sie mir Tipps für andere Blogs gegeben und sogar einen Buchladen empfohlen, der sich auf solche Bücher spezialisiert hat. Das ist echt nett und da hab ich mich sehr drüber gefreut 🙂

MIKA – Challenge: Tag 354

Heute bin ich dankbar, dass ich erfahren habe, dass eine Freundin aus den USA Ende September für ein paar Tage zu uns kommen wird. Kennengelernt haben wir uns in Schottland und mochten uns sofort. Zusammen machen wir spannende Forschung und haben auch privat viel gemeinsam. Ich finde es toll, wie aus einer Arbeitsbeziehung eine Freundschaft werden kann und wie diese auch über Ländergrenzen hinweg bestehen bleibt.

MIKA – Challenge: Tag 355

Heute bin ich dankbar, dass wir es irgendwie geschafft haben aus unserem Hochzeitstag auch ohne groß essen zu gehen etc. und trotz des näher rückenden schwierigen Datums einen schönen Tag zu machen. Man braucht manchmal gar nicht viel, nur ein bisschen Zeit zusammen. Und so war es kein klassischer Hochzeitstag mit Essen bei Kerzenschein und was man sonst immer so gezeigt bekommt, aber vielleicht sogar besser.

MIKA – Challenge: Tag 356

Heute bin ich für eine gute Nachricht dankbar. Ein kleines Mädchen, was kurz nach Mikas Tod mit Krebs diagnostiziert wurde, wird aller Voraussicht nach fast von allein wieder gesund. Der Tumor wächst seit einiger Zeit gar nicht mehr, obwohl sie selbst weiter wächst und er ist von einer Art, die darauf hoffen lässt, dass sich das Ganze dann bald erledigt hat.
Außerdem bin ich dankbar, dass ich heute Mikas Buch zum ersten Mal in der Hand halten durfte. Ein besonderes Gefühl war das.

MIKA – Challenge: Tag 357

Heute bin ich einfach dankbar, für die vielen Menschen die im Herzen bei uns sind und an Mika denken. Es ist ein Geschenk, wenn man nicht allein ist in seiner Trauer. Vor einem Jahr hattest du deine Reise nun schon begonnen, mein Schmetterling. Sie sollte noch etwas dauern. In einer Nacht voller Sternschnuppen hast du dich auf den Weg gemacht, zurück in den Himmel wo du hergekommen bist. Auch dieses Jahr brennen viele Kerzen für dich. Wir vermissen dich immernoch ganz furchtbar. Aber wir sind nicht allein.

 

Mika – Challenge: Teil 63

MIKA – Challenge: Tag 347

Heute bin ich dankbar, dass plötzlich alles so schnell geht. Viele Dinge, die ich entweder allein oder gemeinsam mit anderen geplant hatte, haben sich sehr lange hingezogen. Dazu gehörte das Buch, die Vereinsgründung, und noch einige andere Sachen mehr. Und plötzlich geht alles so schnell. Ich reiche das Buch ein und kurz nach dem Wochenende ist es schon bestellbar. Das Logo für den Verein ist auch fertig. Labels sind bestellt. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass der 13. immer näher rückt, sind die sich überschlagenden Ereignisse sehr gut. So habe ich nicht viel Zeit, Angst zu haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich denke viel an dich, mein Schmetterling. Aber ich habe keine Zeit, mich in ein Loch fallen zu lassen. Zumindest jetzt noch nicht.

MIKA – Challenge: Tag 348

Heute bin ich dankbar für eine unglaublich berührende und liebe Nachricht, die ich bekommen habe. Es haben sich in der letzten Zeit viele Menschen die Zeit genommen, mir zu schreiben. Auf verschiedenen Wegen. Ich habe mich über jede einzelne dieser Nachrichten sehr gefreut. Warum erwähne ich also diese Nachricht im Einzelnen? Eigentlich ist der Grund ganz banal. Sie kam von einem Mann. Wenn man sich mal anschaut, wer der Geschichte gefolgt ist, dann sind es in erster Linie Frauen gewesen. Eben so ist es bei den geschriebenen Nachrichten. Ich bin bisher oft davon ausgegangen, dass sich Männer, von engen Freunden und Verwandtschaft mal abgesehen, eher nicht so gern damit auseinandersetzen möchten. Geschweige denn sich die Zeit nehmen möchten, mir ihre Emotionen zu dem Thema mitzuteilen. Ich wurde heute eines Besseren belehrt. Mir wurde gezeigt, dass ich vielleicht auch hier meine mentale Schublade wieder zumachen sollte, um die Leute zu sehen, wie sie sind. Dafür bin ich dankbar.

MIKA – Challenge: Tag 349

Heute bin ich dankbar, dass die Schwangerschaftsbeschwerden, die mir so zu schaffen gemacht haben, langsam wirklich vorbei zu sein scheinen. Natürlich kommen jetzt neue Sachen dazu, aber das sind alles Kleinigkeiten im Vergleich dazu, wie es vorher war. Auch wenn man natürlich weiß, wofür es gut ist, ist es dadurch trotzdem nicht viel leichter auszuhalten, wenn es einem so schlecht geht. Ich hatte ja die Hoffnung schon fast aufgegeben, aber zu Unrecht. Dafür bin ich dankbar.

MIKA – Challenge: Tag 350

Heute bin ich dankbar, dass ich trotz meiner Trauer voller Energie sein kann mich um mir am Herzen liegende Projekte zu kümmern. Das war lange Zeit nicht so, Trauer kann auch lähmend sein. Aber die Möglichkeit, auf so schöne Art Mikas Andenken zu ehren spendet mir Trost und lenkt gleichzeitig ab, sodass die Löcher, in die man leider immer wieder fällt, nicht so tief sind wie sonst. Ich habe das Gefühl ich kann manchmal wieder fast „normal“ sein, auch wenn es natürlich nie aus dem Kopf verschwindet.

MIKA – Challenge: Tag 351

Heute bin ich für viele Kleinigkeiten dankbar.
Einmal dafür, dass ich mich seit dem Winter zum ersten Mal aufraffen konnte, was im Garten zu machen. Wer hat bisher immer irgendwie die Motivation dazu gefühlt. Zum zweiten bin ich dankbar, dass wir seit langem heute mal wieder eine Runde Rommee hier im Haus spielen konnten. Monatelang kam immer irgendwas dazwischen, mal konnte der eine nicht, mal der andere, mal hatte irgend jemand keine Lust, und dann war auf einmal ein neues Baby da. Heute hat es aber endlich wieder geklappt. Und zuletzt bin ich dankbar, dass ich heute ein Mika-Armband verlosen durfte. Die Gewinnerin hat sich sehr gefreut und das war einfach schön.

Mika – Challenge: Teil 62

MIKA – Challenge: Tag 341

Heute kommt die Challenge schon früh am Tag. Ich bin sehr dankbar über einen tollen glücklichen Zufall, denn ich hab ein Armband gewonnen – nach meinen Wünschen angefertigt, und Mika darf Namenspate sein. Das bedeutet das Armband ist sogar unter seinem Namen käuflich zu erwerben, und das rührt mich total 🙂 ich hab sonst selten Glück bei sowas, aber da hat mich das Los ganz unerwartet bei sowas Tollem getroffen. Ich bin ganz verliebt in das Armband 😍

Geierwolli Fashion Accessoires  Handmades Foto.

 

MIKA – Challenge: Tag 342

Heute bin ich dankbar für eine ganz nette Post, die wir bekommen haben. Eine sehr liebe Person hat den Stoff gesehen und ihn gekauft, damit ich etwas für Mikas kleine Schwester daraus machen kann. ❤️ ich fand die Geste wunderbar und ich überlege schon, was ich daraus machen möchte. Es wird auf jeden Fall etwas ganz besonderes sein, wenn sie es trägt. Und die tollen gemalten Schmetterlinge sind auch super 😍

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MIKA – Challenge: Tag 343

Heute bin ich dankbar, dass Mikas Buch endlich fertig geworden ist. Es war mir ein großes Anliegen, dass es vor dem Tag fertig wird, an dem er letztes Jahr seine Flügel bekommen hat. Und das hat auch geklappt. Mit tatkräftiger Unterstützung in vielen Bereichen, ist es glaube ich etwas wirklich Schönes geworden. Und ich bin stolz drauf.

MIKA – Challenge: Tag 344

Heute bin ich dankbar, dass das tolle Mika-Armband mit dem Schmetterling schon in der Post war und ich es heute schon tragen konnte. Außerdem bin ich dankbar für richtig leckeres Abendessen. Auch wenn es lange gedauert hat, die Spare-Ribs waren noch viel besser als beim letzten Mal und das Warten hat sich echt gelohnt.

MIKA – Challenge: Tag 345

Heute bin ich dankbar, dass ich über der Challenge auch manchmal ein bisschen brüten muss. An manchen Tagen weiß man sofort, was man schreiben möchte oder es passiert am Tag etwas, wo man schon dabei weiß, dass das der Inhalt der Challenge sein wird. An manchen Tagen aber, muss man nachdenken. Nicht, weil es nichts gab, sondern eher weil es vielleicht viele, aber zum Teil ganz kleine Sachen waren, und man nicht so richtig weiß, was man berichten möchte. Und da wird einem dann vor Augen geführt, wie viel Schönes einem eigentlich an einem einzelnen Tag passieren kann. Deshalb sind die Tage, an denen man erst ein bisschen denken muss, oft sogar noch wichtiger, denn man ist viel Achtsamer und lässt alle Guten Dinge des Tages nochmal Revue passieren.

MIKA – Challenge: Tag 346

Heute bin ich dankbar, dass der Tag heute seit langem mal wieder komplett zufriedenstellend war. Ich hab in der letzten Zeit so oft durchgehangen, es ging mir irgendwie blöd, ich habe Dinge nicht geschafft und einiges was ich mir vorgenommen habe ist jeden Tag liegen geblieben. Manchmal fehlte mir auch einfach die Motivation. Heute war das anders. Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe und noch mehr. Manchmal ist es schön, wenn man einfach wieder normal funktionieren kann. Dafür bin ich sehr dankbar und ich hoffe das bleibt erstmal so.

Mika – Challenge: Teil 61

MIKA – Challenge: Tag 335

Heute bin ich dankbar, dass der große Organultraschall bei unserem Folgewunder unauffällig war und alles gut aussah. Auch wenn man bei Mika in der Schwangerschaft wahrscheinlich noch nichts gesehen hätte, bin ich trotzdem mit einem komischen Gefühl in die Untersuchung gegangen. Aber alle Sorgen waren unbegründet.

MIKA – Challenge: Tag 336

Heute ist wieder so ein Tag wo man die Nachrichten anschaut und sich fragt, wofür man dankbar sein soll, wo die ganze Welt so verrückt ist.
Aber ich bin trotzdem dankbar. Dankbar dafür zu wissen, dass dieser Wahnsinn ein Ende haben wird. Die Menschen stehen zusammen und gehen an gegen Angst und Terror. Unsere wichtigsten Waffen dabei sind Verständnis und Liebe. Wenn wir unsere Kinder lieben und ihnen beibringen, Verständnis zu haben und tolerant zu sein, dann kann es irgendwann keine Gewalt in der Form mehr geben. Denn wer bedingungslos geliebt wird, dem fällt es im Traum nicht ein, irgendwo hinzugehen und um sich zu schießen, mit einer Axt in einen Zug zu steigen oder mit einem
LKW in eine Menschenmenge zu fahren. Hätte Erdogan bedingungslose Liebe erfahren, wäre sein Bedürfnis nach Macht nicht so stark. Wir formen unsere Zukunft durch unsere Kinder. Und deshalb bin ich dankbar, dass ich so meinen Beitrag dazu leisten kann, dass das aufhört.

MIKA – Challenge: Tag 337

Heute bin ich dankbar dafür, dass der Schmetterlingspapa und ich bei aller Verschiedenheit für manche Albernheiten beide zu begeistern sind. So laufen wir gemeinsam durch die Stadt auf der Suche nach seltenen Pokémon, setzen uns mit zig anderen an einen Brunnen weil da gerade ein Lockmodul aktiv ist und ärgern uns, weil bei aller Lauferei einfach nix auftaucht. Vor allem wenn einen nur zu oft der Alltag und leider auch die Trauer einholt, ist es schön, gemeinsam mal unbeschwert zu sein. Und sei es aus dem albernsten Grund.

MIKA – Challenge: Tag 338

Heute bin ich dankbar, dass das neue Kleid endlich fertig geworden ist. Jetzt habe ich für die warmen Tage noch etwas, das sich super-angenehm tragen lässt.
Außerdem bin ich dankbar für eine Idee, die mir heute morgen im Gespräch mit dem Schmetterlingspapa kam. Ich habe mir vor längerer Zeit ein Armband mit Steampunk-Thematik machen lassen. Und sobald die Dame wieder Aufträge annimmt, bekomme ich dann ein Mika-Armband. Ein bisschen Geduld muss ich noch haben, denn sie stellt grad ihre Homepage um und hat deshalb grad keine Zeit für sowas Großes, aber ich freue mich jetzt schon drauf. Es gibt so Leute bei denen ist es als könnten sie einem in den Kopf schauen und dann genau das machen – und sie ist so jemand.

MIKA – Challenge: Tag 339

Heute bin ich dankbar, dass das laufende Semester seit Anfang der Woche endlich vorbei ist und die Veranstaltungen damit auch ein Ende haben. So ist man zeitlich flexibler und kann sich besser auf die Arbeit konzentrieren. Und wenn sie wieder losgehen, gehe ich in den Mutterschutz – perfektes Timing also 😉

MIKA – Challenge: Tag 340

Heute bin ich dankbar für eine Postkarte, die wir bekommen haben. Ich glaube ich brauche gar nicht so viel dazu zu sagen, wenn man sich das Motiv anschaut. Es ist aus Dänemark. Und sogar die Muscheln für das Motiv wurden eingesammelt, um sie mitzubringen. Das war eine tolle Überraschung heute 🙂

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