Gefühle „einfangen“

Mein Schmetterling, ich habe viele Bilder von dir angeschaut in den letzten Tagen, ich vermisse dich sehr und ich habe das Bedürfnis, dich so viel es geht zu sehen. Dabei bin ich auf eine Sache gestoßen, die ich teilen möchte. Ich habe viele Bilder von dir gezeigt, aus dem Vorher und aus dem Nachher. Und eine wichtige Sache ist mir aufgefallen. Man kann in einigen der Bilder viel besser als mit Worten einfangen, was es heißt, zu wissen, dass das eigene Kind Krebs hat. Wie Krebs müde macht. Wie Krebs Angst macht. Wie viel Trauer und Unglaube darin steckt. Die Bilder sind schwierig anzusehen. Sie sind nicht schön. Sie sind nicht fröhlich. Aber sie sind wichtig. Krebs sind nicht nur die Behandlungen, Krebs sind auch die Gefühle, die damit einhergehen. Diese Bilder sind nicht beschönigt. Es sind keine Filter darauf. Ich habe sie nicht hübsch gemacht. Weil sie nicht hübsch sein müssen. Sie sind so, wie sie sind. Ich habe bisher keine Bilder von deinem Papa und mir gezeigt, mit einer einzigen Ausnahme. Vielleicht ist es weniger eindrucksvoll, wenn man die Bilder aus dem vorher nicht kennt. Trotzdem möchte ich die Bilder zeigen, die die Gefühle festhalten. Die auch festhalten wie es ist, trotz seiner Angst und Verzweiflung weiter da zu sein, so gut man kann. Sie machen mich sehr, sehr traurig diese Bilder. Weil ich weiß, wie glücklich wir vorher waren. Und weil ich sehen kann, wie uns der Krebs müde und traurig und angsterfüllt macht. Das ist auch eine Seite von Krebs.

 

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Früh genug

In der letzten Zeit habe ich viele Kinder gesehen, die wie du gegen den Krebs gekämpft haben, mein Schmetterling. Kinder, die noch sehr klein waren, wenn auch manchmal älter als du. Ich habe auch Kinder gesehen, die gegen andere Krankheiten verloren haben, nach langem und schwerem Kampf. Allen war eines gemeinsam. Sie waren müde. Ihr Blick war leer. Sie hatten ihr Leuchten verloren, sahen gleichgültig aus gegenüber dem Leben, leidend, krank und erschöpft. Der Kampf hatte sie mürbe gemacht, sie gebrochen. Er hat zu lange gedauert, manchmal jahrelang. Der Funke, der die Lebensfreude ausmacht, war erloschen. Diese Bilder sind so hart zu sehen. Kleine Kinder sollten froh sein, sie müssen lachen und Spaß am Leben haben. Der Kampf macht ihre Herzen alt, und ihren Geist.

In der Karte, in der wir davon erzählten, dass du deine Flügel bekommen hast, steht Folgendes:

Und als Gott sah, daß der Weg zu lang,
der Hügel zu steil,
das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um ihn und sprach:
„Komm heim.“

Ich musste sehen, wie du müder wurdest und erschöpft. Aber ich musste nicht sehen, wie du endgültig gebrochen wurdest. Ich musste nicht sehen, wie du deine Freude und deinen Funken verloren hast. Bis zum Ende durfte ich sehen, wie du lächelst. Ich durfte die Klarheit in deinem Blick sehen. Ich durfte sehen, wie du geleuchtet hast – trotz Allem. Es tat mir weh, deinen Kampf und deine Erschöpfung zu sehen, aber ich weiß jetzt, was gekommen wäre – danach. Ich habe gesehen, wie der Weg weitergeht, wenn die Kraft am Ende ist. Ich habe gesehen, wie dein Blick alt wurde, aber ich musste nicht sehen, wie er sich verschleiert hat. Wir mussten das nicht ertragen, alle zusammen nicht, und das ist ein Geschenk. Es war früh genug. Viel zu früh, aber früh genug.

Und auch wenn es schlimm klingt, wenn es grausam klingt, so wünsche ich anderen Eltern wie uns und ihren Kämpfern und Kämpferinnen, dass es bei ihnen, wenn es schon so sein muss, auch früh genug sein wird. Wenn ihre Kinder nicht leben dürfen, dann wünsche ich ihnen, dass es früh genug sein wird.

Ich kann dich als leuchtendes Kind in Erinnerung behalten, als lebensfrohes Kind, als lächelndes Kind. Und wenn ich dich schon nicht halten konnte, wenn ich dich nicht retten konnte, dann ist das das Größte, was ich mir wünschen kann.

Wie es gewesen wäre

Heute Nacht hast du mich wieder besucht, mein Schmetterling. Ich glaube es ging dir darum, mir zu zeigen, wie es gewesen wäre, hättest du den Kampf in der Nacht geschafft. Zum ersten Mal warst du nämlich älter, als ich dich kannte. Ich wusste trotzdem sofort, dass du es bist. Du warst mit uns unterwegs, ich glaube es war ein Zoo. Hast in einem Buggy gesessen, so ein klappriges Ding aus Gestänge mit nur ein bisschen Stoff dazwischen, was man aber schön klein zusammenfalten kann. Du hattest weiße Sandalen an, und sonst nur eine Windel. Es war warm, aber im Schatten hattest du eine leichte Gänsehaut. Und du konntest laufen. Noch nicht richtig gut, aber wackelig flitzen ging schon, mit deinen kleinen Sandalen auf deinen dicken Beinchen. Du warst gut drauf, hast mit Dingen gespielt, sie herumgewedelt um zu sehen, welche Geräusche sie machen, und sie uns begeistert hingehalten. Sprechen konntest du nicht, aber du hast deine typischen begeisterten Laute von dir gegeben, wenn dir etwas gefallen hat. Aber du warst krank. Immernoch. Gut gelaunt und aktiv, aber du hattest getrocknetes Blut an deiner Nase, nur ein bisschen. Und du hattest eine Magensonde in der Nase, der Schlauch klebte in deinem kleinen Gesicht. Und du hattest wenig Haare, die Narben auf deinem Kopf, zum Teil frisch, waren gut zu sehen. Und ich wusste, dass du gehen musst, dass ich dich nicht für immer behalten kann. Dass ich dich verlieren werde. Wieder. Du bist so froh herumgelaufen auf deinen Patschefüßen. Ich habe dich dann gerufen und habe gefragt: „Darf Mama dich in den Arm nehmen?“ Und du bist mit ausgebreiteten Ärmchen auf mich zugelaufen. Ich saß in der Hocke, und du bist mir in den Arm gefallen. Ich habe dich ganz fest umarmt, deinen kleinen Körper mit der dicken Windel, und habe geweint und geweint, weil ich wusste dass du nicht da bleiben kannst. Dann bin ich wach geworden.

Ich glaube du wolltest mir zeigen, dass es besser war, so wie es ist. Ich glaube du wolltest mir zeigen, dass der Kampf nicht aufgehört hätte. Ich habe es jetzt so oft gesehen, bei so vielen anderen kleinen Kämpfern mit deinem Monster im Kopf. Sie schaffen es, eine zeitlang. Aber meistens kommt es zurück. Hat sich nur versteckt und auf den rechten Moment gewartet. Es war so schön, dich im Traum zu halten. Es war so wunderschön, dich mit ausgebreiteten Armen auf mich zulaufen zu sehen und zu spüren, wie du deine kleinen Arme um meinen Hals schlingst. Auch wenn es nur ein kurzer Moment war, ich werde ihn in meinem Herzen festhalten, ganz fest, so lange ich kann. Aber das wäre es nicht wert gewesen. Dein längeres Leiden, die ständige Angst, deine Schmerzen und dein langer Kampf. Im Traum warst du sehr gut drauf, aber das wäre nicht immer so gewesen. Du hättest viel gelitten, noch mehr. Und das ist es nicht wert. Nichts in der Welt wäre es wert, dich noch mehr leiden zu lassen.

Dilemma und Zwiespalt

Etwas Schwieriges geschieht, mein Schmetterling. Über 6 Monate bist du jetzt nicht mehr in meinen Armen. Du bist länger weg, als du bei uns warst. Es gibt keine Worte für das Gefühl, das der Gedanke daran in mir auslöst. Aber es geschieht etwas. Mit meiner Trauer. Mit mir. Mit meinen Emotionen. 6 Monate sind viel Zeit, wenn man jemanden vermisst. Unendlich viele Tränen sind für dich geflossen. Ich habe so viel geweint, dich so sehr vermisst, so sehr gelitten weil du weg bist. Ich leide noch immer und ich werde immer darunter leiden. Meine tiefe Liebe zu dir wird nie kleiner werden und ich werde dich immer schrecklich schmerzhaft vermissen. Aber etwas ist anders geworden. Die Trauer war zu beginn so rasend, so riesengroß und so schwarz, dass um sie herum kein Platz war. Es war kein anderes Gefühl da, nur der rohe und animalische Schmerz, weil ich dich verloren habe. Auch jetzt gibt es noch viele Tage, an dem es so ist. Aber es sind nicht mehr alle. Die Trauer schreit nicht mehr so laut. Sie ist etwas verblichen, ganz leicht. Sie ist nun grau und füllt nicht mehr 100% meines ganzen Seins aus. Sie hat Platz gemacht. Platz für andere Gefühle. Und seit einigen Tagen ist wieder genug Platz da für Glück. Nur selten und zaghaft, aber es gibt Tage, da geht es mir für einen Moment gut. Du bist immer in meinen Gedanken, aber manchmal tut es für einen kurzen Moment nicht so weh. Manchmal ist da nur Glück, wegen irgendetwas. Manchmal wegen Kleinigkeiten, vielleicht weil die Sonne scheint oder ich einen Schmetterling sehen darf. Aber das wirft mich in einen schlimmen Konflikt mit mir selbst. Ich freue mich nicht darüber. Ich fühle Schuld. Du bist ja immernoch weg. Wie kann ich glücklich sein, und sei es nur für einen Augenblick, wo du nicht in meinen Armen bist? Wie kann ich froh sein, weil die Sonne scheint, wenn du nicht da bist um sie zu sehen? Ich gestatte mir mein Glück nicht, fühle mich schrecklich deswegen, und das ist schlimm. Und wie ich es drehe und wende in meinem Kopf, ich finde keine Lösung dafür. Mein Herz tut weh, denn ich möchte gern wieder glücklich sein. Aber wie kann ich das, wenn du weg bist? Wie kann ich mir Glück gestatten, wenn das Wichtigste in meinem Leben einfach weg ist?

Ich weiß, dass du dir wünscht, dass ich glücklich bin, mein Schmetterling, mein Mika. Ich weiß, dass du froh bist, wenn ich lache. Ich muss versuchen, die glücklichen Momente zu nehmen, wenn sie kommen, und sie zu genießen ohne mich zu verurteilen. Denn ich weiß, dass es das ist, was du dir wünschen würdest. Aber es ist schwer, mein Schmetterling, es ist so schwer. Fast schwerer als alles, was bisher mit meiner Trauer geschah. Es ist schwer, ohne dich zu leben, aber es ist noch viel schwerer, glücklich zu sein ohne dich. Und am schwersten ist es, mir dieses Glück zu gestatten. Ich glaube ich brauche noch Zeit um zu lernen, dass beides sein kann. Dass ich um dich traurig sein und gleichzeitig über Dinge glücklich sein kann, dass ich dich vermissen und gleichzeitig Freude über Dinge empfinden darf. Dass das eine Gefühl das andere nicht ausschließt und dass es nicht heißt, dass ich dich vergesse oder mich nicht mehr nach dir Sehne. Dass es einfach heißt, dass mein Leben weitergeht, weitergehen muss und weitergehen darf ohne dich. Alles wehrt sich in mir beim Schreiben dieses Satzes. Eine Stimme schreit: „NEIN! Es geht NICHT weiter, es DARF nicht und es kann nicht und es ist unmöglich. Die Welt DARF sich nicht weiter drehen ohne dich. Es ist verboten. Es kann nicht sein. Es ist unnatürlich und es geht nicht.“ Und ich weine viele Tränen, denn der Gedanke zerreißt mich. Aber eine andere Stimme sagt: „Du weißt, dass es weitergeht. Es muss. Die Welt dreht sich weiter und du musst dich mit der Welt weiter drehen. Du musst dir gestatten, glücklich zu sein. Mika wünscht dir kein trauriges Leben. Mika wünscht sich eine lachende Mama, die froh ist. Die singt und lächelt und tanzt. Die an ihn denkt und glücklich ist. Trotz allem, was geschehen ist.“ Ich werde versuchen, dieser Stimme stärker zuzuhören. Für dich, mein Schmetterling. Das ist meine nächste Aufgabe, und es ist die schwierigste, die ich bisher schaffen musste. Vielleicht die schwierigste, die ich jemals schaffen muss. Denn sie fühlt sich so falsch an, auch wenn ich in meinem Herzen weiß, dass sie richtig ist. Aber ich bin sicher, du wirst mir dabei helfen. Und du wirst mir zeigen, dass Glück das ist, was du dir für uns wünschst.

Kämpfer

Du warst so stark, mein Schmetterling.  Du hast immer gekämpft wie ein Löwe, warst unendlich tapfer bis zuletzt und hast alles so gut weggesteckt. So duldsam ertragen. Du bist mit dem Tumor gewachsen, hast ihm all die Zeit die Stirn geboten, bis es nicht mehr ging. Und selbst dann noch hast du dich nicht unterkriegen lassen. Hast nach dem Erbrechen einfach weitergespielt, alle OPs über dich ergehen lassen, all die Schmerzen, ohne viel zu weinen. Hast dich immer erholt. Bist immer wieder hochgekommen, bis zuletzt. Du warst so ein unendlich starkes Kind. Wir sind an deiner Seite gewesen, aber der Kampf war der Deine. Wir konnten nur neben dir laufen und dich anfeuern. Dir den Schweiß von der Stirn tupfen. Deine Wunden küssen und dich in den Schlaf wiegen, wenn du Erholung brauchtest. Wir konnten den Kampf nicht für dich kämpfen. Und du hast den Kampf nicht aus Mangel an Kraft und Tapferkeit verloren. Du warst stark, unendlich stark. Nur die Medizin war schwach. Die Forschung war schwach. Der Fortschritt war zu schwach. Es war dein Kampf. Jetzt ist es unser Kampf geworden. Jeden Tag kämpfen wir. Gegen die Trauer. Gegen das Vermissen. Gegen das Gefühl, alles hinschmeißen zu wollen manchmal. Gegen das Vergessen. Wir kämpfen für dich. Wir sind nicht so stark wie du, längst nicht so stark. Aber immer wenn ich denke ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr und ich bin müde, dann denke ich an dich. Denke an deine Tapferkeit und deinen Kampf. An dein Lächeln im Angesicht des Todes und daran, wie du durchgehalten hast. Und so halte ich auch durch. Jeden Tag. Im Gedenken an dich. Was hilft es dir, wenn ich aufgeben? Was hilft es mir? Du würdest es nicht wollen. Du hast mir vorgemacht, wie es geht. Es ist okay, traurig zu sein. Man darf müde sein und man darf weinen. Aber dann muss man weitermachen. Wieder aufstehen. Einen Fuß vor den anderen setzen. Nicht zu weit nach vorn schaun, nicht den ganzen Berg ansehen, der vor einem liegt, sondern immer nur den nächsten Schritt. Einen kleinen, und dann noch einen. So kommt man langsam voran. Und irgendwann, nachdem es lange bergauf ging, steil und schwer war, wird auch mal wieder ein leichter Tag kommen, einer mit Rückenwind. Einer mit Lachen und Schmetterlingen. Einer, an dem man durchatmen kann. Dein Kampf ist jetzt unser Kampf. Und wir werden ihn kämpfen, bis es so weit ist und wir dich wieder in die Arme schließen dürfen.

Nichts mehr?

Nachdem deine Beerdigung vorbei war ich sehr, sehr traurig. Irgendwie war jetzt alles vorbei. Ich habe deinen Schmetterlingspapa angesehen und gesagt: jetzt gibt es nichts mehr, was ich noch für ihn tun kann. Und es steckt ein bisschen Wahrheit darin. Ich kann dich nie wieder in den Arm nehmen. Nie wieder streicheln. Ich kann dich nie wieder küssen, stillen, in den Schlaf wiegen. Ich kann dich nie wieder beschützen. Nie wieder trösten und zum Lachen bringen. Aber es ist auch sehr falsch. Dein Schmetterlingspapa hat es mir gesagt und er hat Recht. Ich kann noch ganz viel für dich tun. Ich kann von dir erzählen. Ich kann deine Bilder und Videos zeigen und dafür sorgen, dass du nicht vergessen wirst. Ich kann jeden Tag mit Liebe in meinem Herzen an dich denken. Ich kann dir von schönen Dingen erzählen, die ich erlebe, und auch wenn du nicht mehr hier bei mir bist kann ich dir trotzdem noch sagen, dass ich dich liebe. Und es gibt noch viel mehr, was ich tun kann. Ich kann für andere Schmetterlingseltern da sein und ihren Schmerz mit ihnen teilen. Ich kann sagen: Ich verstehe dich. Es wird nie wieder gut, aber es wird einfacher werden. Ein kleines bisschen einfacher. Ich kann dafür sorgen, dass aus deinem Tod etwas gutes wächst. Ich kann dafür sorgen, dass andere Familien, denen es schlecht geht, etwas haben um sich zu freuen. Ich kann all das in deinem Namen tun und ihn so in die Welt tragen. Ich kann dafür sorgen, dass es auf diese Weise nicht umsonst war. Ich kann deine Geschichte erzählen, wie tapfer und stark und duldsam du warst. Wie schön und wie wunderbar. Und vielleicht kann ich ihre Sicht auf die Welt ein bisschen verändern. Und ich kann Dinge tun von denen ich weiß, dass sie dir gefallen hätten. Und wer weiß, vielleicht siehst du mir manchmal dabei zu. Und vielleicht freust du dich darüber. Ich kann für dich nicht aufgeben. Ich kann weitermachen für dich, stark bleiben und kämpfen. Ich kann versuchen, wieder glücklich zu sein, ein kleines bisschen. Und wir können kleine Brüder und Schwestern bekommen für dich, und ihnen von dir erzählen. Eigentlich gibt es noch ganz viel, was ich für dich tun kann. All das sind Dinge, die nie aufhören. Dein Leben ist vielleicht zu Ende, aber das Band, das uns verbunden hat, endet nie. Und so lange ich lebe werde ich für dich Dinge tun, im Großen und im Kleinen. Manche Aufgaben hören nie auf. Und diese gehört ganz sicher dazu.