Die schwerste Nacht

Nun ist sie wieder da, mein Schmetterling. Die Nacht der Nächte, die Schwerste. Die Sternschnuppennacht. Die Nacht, in der deine Reise begann. Die Nacht, in der dein Leben zwischen unseren Fingern zerrann, so sehr wir uns auch wünschten, es halten zu können. Die Erinnerungen kommen hoch, lebendig wie am ersten Tag. Wie du in meinen Armen lagst, so klein und doch so schwer. Wie dein Atmen klang, als es langsamer und langsamer wurde, als es schwerer wurde. Wie dein Herzschlag klang,immer leiser und leiser. Immer schwächer. Wie du ausgesehen hast, wie perfekt dein kleines Gesicht war. Wie wunderschön. Wie du gerochen hast, nach Pflastern und Medizin. Wie deine Haut auf meinen Lippen geschmeckt hat. Wie weich du warst, wenn ich dich gestreichelt habe. Ich weiß was ich anhatte, ich weiß noch so viele Details aus dem Zimmer. Alles Erinnerungen, die unauslöschlich sind. Aber eins bleibt zurück, was mehr ist als nur eine Erinnerung. Eine Sache bleibt real. Und das ist die Liebe zu dir. Keine Zeit der Welt und keine Macht kann sie zu einer bloßen Erinnerung machen. Sie ist ewig und sie fühlt sich genauso an wie immer. Ich liebe dich mein Schmetterling. Mein Herz sehnt sich nach dir. Vielleicht treffen wir uns heute Nacht im Traum. Danke, dass du bei mir warst. Wenn auch nur für so kurze Zeit.

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