Mika – Challenge: Teil 66

MIKA – Challenge: Tag 362

Heute bin ich dankbar, dass ich gestern seit langem das erste Mal wieder Essen gehen konnte. Zugegebenermaßen stresst es mich noch ein bisschen, weil ich immernoch vom Magen her etwas instabil bin, aber vor ein paar Wochen war daran gar nicht zu denken.
Außerdem bin ich dankbar, dass ich einen Konflikt über eine Sache, die mich schon sehr gefuchst hat, ruhig und professionell lösen konnte, obwohl ich erst an die Decke gehen wollte. Manchmal lohnt es sich, nochmal tief durchzuatmen, bevor man reagiert.

MIKA – Challenge: Tag 363

Heute bin ich dankbar, dass ich das erste Feedback zu meiner Diss bekommen habe und bei der Abarbeitung der Kommentare schon gut voran gekommen bin. Zwar wurde noch nicht alles gelesen, aber es ist ein Anfang.
Außerdem bin ich dankbar, dass sich ein Mamiblog entschieden hat, dass sie gern einen Artikel über uns schreiben möchten. So habe ich die tolle Möglichkeit, von Mika zu erzählen und auch vom Verein und dem Buch. Das ist wirklich toll 🙂

MIKA – Challenge: Tag 364

Heute bin ich dankbar, dass ich inzwischen auch über die sehr schwierigen Themen wie die Nacht von Mikas Reise in den Himmel an den meisten Tagen einigermaßen gut sprechen kann. Die Trauer tut immer weh, aber sie überschwemmt mich meist nicht mehr unkontrolliert. Das ist sehr viel wert und nimmt einem die Angst vor vielen Situationen ein bisschen.
Mein Schmetterling, ich vermisse dich immer, aber ich habe gelernt, trotzdem zu leben. Das ist unendlich viel wert.

MIKA – Challenge: Tag 365

365 Tage Mika Challenge. 365 Tage, an denen ich jeden Tag etwas gefunden habe, um an dem Tag dankbar zu sein. An manchen Tagen war es einfacher, an anderen war es schwerer. Es gab schlechte Tage und es gab gute Tage. Es gab traurige Tage und es gab fröhliche Tage. Es gab Tage, an denen der Schmerz einen übermannt hat und es gab Tage, die eher freudig waren. Einen Tag nach dem anderen. Bis heute. Mika, du bist heute schon über ein Jahr fort. Viel zu lange Zeit. Ich lebe weiter ohne dich, aber doch irgendwie mit dir. Du bist immer präsent, immer in meinem Herzen und unendlich oft in meinen Gedanken. Auch heute bin ich für etwas dankbar. Dafür, dass wir durchgehalten haben. Das schlimmste erste Jahr ist vorbei. Es wird immer wieder schmerzhaftere und einfachere Tage, Wochen und Monate geben. Aber wahrscheinlich wird es nie wieder so schlimm, wie es im ersten Jahr war. Wir werden dich immer noch jeden Tag vermissen. Das vermissen hört nie auf. Denn du hörst nie auf zu fehlen. Aber wir werden weitermachen. Aus einem Jahr werden zwei werden. Und wir werden weitermachen. Wir werden für dich weiter tapfer sein und kämpfen. Mit vielen guten Menschen an unserer Seite werden wir weitermachen. Und auch die Challenge werde ich weiterführen. Nicht mehr an dieser Stelle, aber anders. Ich werde mir ein wunderschönes Notizbuch kaufen und es an meinem Nachttisch legen. Und jeden Abend werde ich etwas aufschreiben, was schön war an diesem Tag. Und so wirst du dafür sorgen, dass ich das Schöne an jedem einzelnen Tag sehen kann. Denn jeder Tag hat etwas schönes inne.
Ich bin dankbar, dass du da warst. Ich bin dankbar über jede Sekunde mit dir. Und ich bin dankbar zu wissen, dass ich dich wiedersehen werde. Irgendwann. Bis dahin trage ich dich geborgen in meinem Herzen.

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