Mika – Challenge: Teil 43

MIKA – Challenge: Tag 235

Heute bin ich dankbar, dass ich heute Abend seit fast einer Woche mal für ein paar Stunden so gut wie schmerzfrei war. Da hat zwar der heutige Arztbesuch wegen einem akuten Anfall von Inkompetenz des Arztes nix zu beigetragen, aber es war trotzdem sehr entspannend. Man merkt erst, was Schmerzfreiheit für ein Privileg ist, wenn man sie mal eine Weile nicht erleben darf. Und deshalb bin ich auch dankbar, dass Mika nicht lange Schmerzen leiden musste, zumindest nicht so weit wir wissen. Besonders kleine Kinder, denen man es nicht erklären kann, sollten so etwas nicht ertragen müssen.
Außerdem bin ich dankbar für den sehr lebendigen Traum von Mika von letzter Nacht. Er war sehr realistisch und das Gefühl hielt noch eine Weile nach dem Aufwachen. Vielleicht war der kleine Mann zu Besuch.

MIKA – Challenge: Tag 236

Heute bin ich dankbar für eine ganz süße Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben. Zum Hintergrund: eine sehr liebe Frau, die an Mikas Schicksal Anteil genommen hat, erzählte mir, dass sie ein Glas umhäkelt hat, in dem eine Kerze für Mika brennt. Und als ich ihr sagte, wie sehr mich das rührt, hat sie mir versprochen sie macht mir auch eins. Und heute kam das Päckchen, aber nicht mit einem Glas, sondern mit zweien und ganz viel tollen Dingen zum Nähen. Darüber habe ich mich tierisch gefreut und bin dankbar für diese tolle Überraschung.

Ricarda Wullenkords Foto.

MIKA – Challenge: Tag 237

Heute bin ich dankbar, dass meiner Vertragsverlängerung außer ein paar Formalitäten jetzt nichts mehr im Weg stehen sollte. Es war bisher ein riesiges Hin und Her und zog sich echt sehr lange, aber jetzt sind die größten Hürden beseitigt und es geht endlich voran. Das nimmt mir viel Druck und dafür bin ich dankbar. Bürokratie ist manchmal echt kompliziert.

MIKA -Challenge: Tag 238

Heute bin ich dankbar, dass ich etwas vergessen habe. Normalerweise ärgert man sich, wenn man etwas vergisst. Heute habe ich aber vergessen, dass ich bestimmte Sachen schon erledigt hatte. Ich musste heute eigentlich einen Bericht fertig machen. Hatte mir das aufgeschrieben, habe dann die Datei gesucht und war schon genervt und unmotiviert. Als ich die Datei aufgemacht habe, war sie auf wundersame Art und Weise schon übersetzt und fast fertig. Und selbst den Teil, den ich noch ergänzen musste, hatte ich an einer anderen Stelle schon zusammengeschrieben. Musste also auch nur noch übersetzt werden. Und so wurde aus einer Aufgabe, die eigentlich den ganzen Tag gedauert hätte und auf die ich gar keine Lust hatte, eine Aufgabe für 30 Minuten. Deshalb bin ich heute dankbar, dass ich das einfach vergessen hatte, denn so konnte ich mich selber überraschen.

MIKA – Challenge: Tag 239

Heute bin ich dankbar, dass ich mir wieder einen ganz großen Klotz von der Seele schreiben konnte. Manchmal trägt man einen Gedanken lange mit sich herum und dadurch wird er zur Last. Man denkt ihn immer wieder, wälzt ihn im Kopf hin und her und kommt einfach nicht zur Ruhe, weil man ihn nicht loswerden kann. Deshalb bin ich dankbar, dass das Aufschreiben mir die Möglichkeit gibt, Gedanken zu Ende zu denken und dann langsam loszulassen. Und auch wenn die Schlüsse zu denen man kommt nicht immer so schön sind, fühlt man sich trotzdem befreit.

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