Mika – Challenge: Teil 21

MIKA – Challenge: Tag 106

Heute bin ich dankbar für den tollen Tag, den wir bei der lieben Jessica und Ihrer Familie hatten. Es gab lecker Essen und ein Kuschelbaby gab es noch dazu. Diesmal musste ich auch nicht direkt bei dem Anblick heulen, das ist auch schon viel wert.

MIKA – Challenge: Tag 107

Heute bin ich dankbar, dass ich es geschafft habe, eine kleine Mikakiste zu machen. Überall in meinem Schrank lagen Karten. Glückwunschkarten zur Geburt. Beileidskarten. Außerdem alle möglichen anderen Sachen. Holzbuchstaben für an Mikas Tür, die Seifenblasenpistole aus dem Krankenhaus. Die gemalten Bilder für ihn. Heute habe ich es alles zusammen geräumt und in eine schöne Kiste gepackt. Ich habe die Sachen früher oft angesehen, mich aber nicht getraut, sie aufzuräumen, weil ich Angst hatte, alles wieder in die Hand zu nehmen. Ich bin dankbar, dass ich es heute gewagt habe.

MIKA – Challenge: Tag 108

Heute bin ich dankbar, für die wunderbare Idee, die jemand in der Mika Gruppe hatte. Eine Mama hat dort vorgeschlagen, ihre eigene Sicht auf die ganze Geschichte für den Blog aufzuschreiben. Und die Rolle, die das ganze für ihre Sicht der Welt spielt. Das finde ich eine ganz tolle Idee und ich freue mich schon sehr darauf, die ganzen Geschichten zu lesen und in den Blog zu stellen. Ich bin sehr dankbar für diesen tollen Vorschlag und bin gespannt auf die Geschichten, die daraus entstehen werden.

MIKA – Challenge: Tag 109

Heute bin ich dankbar, für die vielen positiven Rückmeldungen, die ich zu dem Blog bekommen habe und zu meinem Plan, das ganze zu veröffentlichen. Besonders wenn man sich im Internet herumtreibt, erfährt man eigentlich eher das Gegenteil. Negative Kommentare sind an der Tagesordnung. Kritik bekommt man häufig von von allen Seiten. Umso dankbarer bin ich, dass ich so viele positive Kommentare erhalten habe. Aber Mika kann man auch einfach nur lieb haben.

MIKA – Challenge: Tag 110

Heute bin ich dankbar, dass ich endlich eine sehr schwierige, langwierige und ätzende statistische Analyse für meine Diss hinter mich gebracht habe. Das war längst überfällig, aber ich habe es bisher immer hinten angestellt und lieber etwas anderes gemacht. Jetzt kann ich das wenigstens endlich von meiner Agenda streichen, nachdem es jetzt bestimmt seit einem ja drauf stand und immer wieder aufgeschoben wurde.

MIKA – Challenge: Tag 111

Heute bin ich gleich für mehrere Sachen dankbar. Einmal für ein ganz liebes Paket, was wir heute bekommen haben. Meine Arbeitskollegin hat sich Gedanken darüber gemacht, wie sie uns in der Adventszeit eine Freude machen kann und es ist ihr sehr gut gelungen. Und das zweite ist, dass uns ein kleines Weihnachtswunder passiert ist. Wir hatten eigentlich überhaupt gar keine Lust auf Weihnachten und wollten Heiligabend ausfallen lassen. Aber jetzt haben wir doch einen Grund, uns zu freuen. Dafür sorgt eine Gruppe von ganz lieben Frauen, die sich seit Mikas Tod um uns kümmern.

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2 Gedanken zu “Mika – Challenge: Teil 21

  1. Ich verfolge Deinen Blog schon eine ganze Weile und bin tief berührt von Mikas Geschichte. Ich finde es gut, dass Du diesen Blog schreibst. Ich glaube, dass ist eine gute Therapie. Ich selbst hab auch schon meine Erfahrung mit Trauer gemacht. Meine Eltern sind schon verstorben, und ich kann es ein bisschen nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Das eigene Kind zu verlieren, ist da mit Sicherheit noch viel, viel schmerzhafter. Du wirkst sehr stark und klar. Vielleicht wird ja mal ein Buch aus Deinem Blog, und Du kannst anderen Eltern von Sternenkindern damit helfen. Ich wünsche Dir alles Gute.

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    1. Liebe Silke, vielen Dank. Ja es hilft viel alles aufzuschreiben und ich arbeite tatsächlich gerade an einer Veröffentlichung als Buch. Mal sehen wie lange es so dauern wird, aber versuchen will ich es auf jeden Fall. Es tut mir sehr leid zu hören, dass du deine Eltern schon verloren hast. Das ist sehr schwierig, denn die Eltern sind und bleiben ja sein ganzes Leben lang sehr wichtige Bezugspersonen. Ich bin die meisten Tage nicht halb so stark wie ich klinge und manchmal kriege ich auch einfach gar nichts gebacken, aber ich denke mal das ist normal. Ich glaube sein Kind zu verlieren versetzt dich in einen Ausnahmezustand, aus dem du so schnell auch nicht wieder herauskommst.

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