Mika – Challenge: Teil 17

MIKA – Challenge: Tag 86

Heute bin ich dankbar, dass ich es geschafft habe, kleine Mika Rituale in meinen Tag zu integrieren. Sei’s der Blog oder die Challenge, was beides irgendwann vorbei sein wird, oder sei es das Anzünden seiner Kerze. Das mit ihm sprechen, was wir am Anfang komisch vorkam, aber mittlerweile ganz normal ist. Oder jeden Morgen seinen Erinnerungsschmuck umzulegen. Durch diese kleinen Tätigkeiten oder Gesten, ist er immer wieder ganz nah bei mir. Ich komme mir dabei auch nicht seltsam vor. Ich trinke auf ihn, wenn wir anstoßen. Ich spreche über ihn und mit ihm. In ganz vielen kleinen Gelegenheiten zeige ich ihm so (und auch anderen Menschen) dass er ein fester Teil meines Lebens ist und auch immer sein wird.

MIKA – Challenge: Tag 87

Heute habe ich jemanden wieder gesehen, den ich vorher lange Zeit nicht getroffen habe. Jemand, zudem lange Zeit gar kein Kontakt bestand. Wir haben uns irgendwann „getrennt“, uns in unterschiedliche Richtungen orientiert und uns lange Zeit nicht gesehen. Trotz alledem, war auch noch so langer Zeit wieder viel Nähe zu spüren. Verständnis für den anderen, Lachen und Trauer hatte auch ihren Platz. Ich bin für dieses Treffen sehr dankbar. Es zeigt mir, dass auch Wege die sich trennen, irgendwann wieder zusammen geführt werden, wenn man es denn wirklich will. Und genau so glaube ich, dass mein Weg ganz am Ende auch wieder mit dem von Mika zusammen geführt wird.

MIKA – Challenge: Tag 88

Heute habe ich zwei doofe Aufgaben, die ich schon lange vor mir her schiebe, erledigt. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich gehöre zu den Leuten, die häufig prokrastinieren und deshalb oft nicht so viel schaffen, wie sie könnten. Besonders wenn sehr unliebsame Dinge anstehen, kann sich das schon einmal eine ganze Weile hinziehen und alle anderen Sachen sind plötzlich wichtiger. Deshalb bin ich dankbar, dass ich mich trotz eines momentan Stimmungstiefs an die Dinge gesetzt habe und sie geschafft habe. Hätte man mich heute Morgen gefragt, hätte ich nicht erwartet, dass diese Dinge heute Abend erledigt sind.

MIKA- Challenge: Tag 89

Heute bin ich dankbar, dass ich wider Erwarten vor dem morgigen Flug gar nicht nervös bin. Eigentlich habe ich Flugangst. Flüge sind für mich bisher immer der Horror gewesen, obwohl ich gar nicht oft geflogen bin. Aber jetzt bin ich ganz ruhig. Weil ein Gedanke immer ganz präsent ist. Wenn jetzt irgendwas passieren sollte, dann gehe ich halt einfach zu Mika. Ist ja nicht schlimm. Ich bin dankbar, dass mir dieser Gedanke Gelassenheit schenken kann. Heute war auch auf dem Bahnhof ganz viel los, sehr viel Sicherheitspersonal im Zug, eigentlich Grund genug, um Angst zu haben. Ich hatte aber keine. Wenn was ist, gehe ich nur zu Mika. Warum sollte ich davor Angst haben?

MIKA – Challenge: Tag 90

Heute bin ich dankbar, dass wir heil in Abu Dhabi angekommen sind und dass wir bei schrecklichem hin und her wegen Schmetterlingspapas Reisepass (er hatte ihn auf dem Flughafen vergessen bzw. er ist ihm in einem Laden nicht zurück gegeben worden) ganz viel Hilfe hatten. In solchen Situationen kann man erleben, wie hilfsbereit Leute sind, auch gegenüber ihnen völlig fremden Personen. Sie kennen uns nicht, wir haben nicht ihren Glauben, nicht ihre Nationalität, wir sprechen nichtmal ihre Sprache – und trotzdem haben sich einige Leute fast ein Bein augerissen, um uns in unserer Misere zu helfen. Das ist ein Grund, sehr dankbar zu sein, finde ich.

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