Mika – Challenge: Teil 16

MIKA – Challenge: Tag 81

Heute bin ich dankbar, dass ich meinen Geburtstag besser als erwartet hinter mich bringen konnte. Ja ich war auch viel traurig. Aber Sebastian hat sich frei genommen, um bei mir zu sein, und wir haben Mikas Baum besucht. Und so konnte man es aushalten.

MIKA – Challenge: Tag 82

Heute bin ich dankbar für das wundervolle Geburtstagsgeschenk, das ich bekommen habe. Darin wird ab jetzt eine Kerze ganz hell für ihn brennen.

 

MIKA – Challenge: Tag 83

Heute bin ich dankbar, für die Stärke einer besonderen Frau. Sie durchlebt, ebenso wie wir, gerade den absoluten Horror einer unklaren, aber höchstwahrscheinlich sehr ernsten Diagnose ihres kleinen Kindes. Und sie verliert nicht die Nerven. Sie steht an der Seite ihres Kindes und ich weiß sie wird für ihr Kind da sein, egal was passiert. Egal welchen Stempel der Befund tragen wird. Ich bin dankbar, dass sie diese Stärke hat und dass sie dadurch für ihr Kind da sein kann, und ich weiß sie wird ein Fels in der Brandung sein.

MIKA – Challenge: Tag 84

Heute sind ein paar schreckliche Dinge passiert. In einem Wohnhaus wurden bisher acht Babyleichen gefunden. Die mutmaßliche Mutter konnte gefasst werden. In Paris sind bei Anschlägen bisher 26 Menschen ums Leben gekommen. Angeblich wurden einige Menschen als Geiseln genommen. Wenn man solche Geschichten hört, fällt es einem schwer an einem Tag für etwas dankbar zu sein. Aber dann schaue ich auf die Reaktion, vor allem auf die Reaktion der Menschen, die ich kenne. Und ich sehe unglaublich viel Mitgefühl, ich sehe Trauer und ich sehe Empörung. Ich sehe ganz viel Anteilnahme und Solidarität. Und dafür bin ich dankbar. Denn wenn ich sehe, wie viele Menschen so auf diese Nachricht reagieren, dann weiß ich, dass solche Dinge zum Glück die Ausnahme sind. Dass wir alle noch nicht verloren sind. Und das ist gut zu wissen.

MIKA – Challenge: Tag 85

Heute bin ich dankbar, dass ich mich trotz allem entschieden habe, eine kleine Geburtstagsfeier mit meiner Familie zu machen. Eigentlich wollte ich nicht. Eigentlich hatte ich keine Lust zu feiern, wo doch ein Platz leer bleiben muss. Aber es war schön. Wir haben auf Mika getrunken und an ihn gedacht, er war die ganze Zeit sehr präsent. Wenn auch nicht körperlich, so war er trotzdem immer dabei. Dafür bin ich dankbar.

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