Mika – Challenge: Teil 12

MIKA – Challenge: Tag 61

Heute bin ich dankbar für einen Anruf, den ich bekommen habe. Jemand, den ich zuletzt mitten in ihrer Schwangerschaft traf, mit dem ich aber vorher lang nichts mehr zu tun hatte, rief mich an, weil sie ihr Kind verloren hat. Und wenn mich die Nachricht auch schrecklich traurig gemacht hat, bin ich doch dankbar für den Anruf. Denn vielleicht können wir einander eine Stütze sein und beisammen sein in unserem Schmerz. Vielleicht können wir uns gegenseitig helfen und ein Stück des Wegs gemeinsam gehen. Und vielleicht können wir beide irgendwann gemeinsam den Kopf wieder heben und nach vorne schaun.

MIKA – Challenge: Tag 62

Wenn ich heut so nach draußen schaue, dann bin ich dankbar, dass ich einfach reingehen und die Tür zumachen kann, und die Nässe und die Kälte draußen bleiben. Es gibt genug Leute, die momentan bei dem fiesen Wetter draußen oder in Zeltlagern hocken müssen. Drin sein zu dürfen, ein warmes und trockenes zu Haus zu haben und es sich vor dem Ofen gemütlich machen zu können ist etwas, wofür ich heute besonders dankbar bin.

MIKA – Challenge: Tag 63

Heut bin ich dankbar, dass seit längerer Zeit mal wieder meine Familie da war. Wir waren zusammen essen und haben zusammen gelacht und wir haben zusammen geweint und es war sehr schön. Zusammen traurig zu sein und sich zusammen zu freuen ist gut.

MIKA – Challenge: Tag 64

Heute bin ich gleich für mehrere Sachen dankbar. Einmal hatten wir heut sehr netten Besuch von Freunden, die wir nur selten sehen und die mit uns beim Baum waren, um mal Hallo zu sagen und zu sehen, wo du jetzt bist. Zum zweiten haben wir am Baum deine Großeltern und deinen Onkel getroffen. Irgendwie scheinen wir oft zum gleichen Moment das Bedürfnis zu haben, bei deinem Baum zu sein. Und zum dritten ist mir ein Spülen gerade ein Weinglas in der Hand zerbrochen – und ich habe nur einen Kratzer abbekommen, anstatt mir die ganze Hand aufzuschneiden. Wer weiß, vielleicht hast du auch da deine Hand drüber gehabt.

MIKA – Challenge: Tag 65

Heute bin ich dankbar, dass das Schreiben für mich ein Ventil sein kann. Manchmal sind einfach zu viele Gedanken in mir drin und mein Kopf ist zu voll. Zu viele Gefühle, einfach von allem irgendwie zu viel. Und dann kann ich mir einfach ein bisschen Zeit nehmen, und sie so aus mir herauslassen. Und danach ist es einfacher und besser. Das hilft viel und dafür bin ich dankbar.

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