Mika – Challenge: Teil 7

MIKA – Challenge: Tag 31

Heute ist es tatsächlich recht schwierig irgendwas zu finden, denn heute kam noch nachträglich eine Hiobsbotschaft aus dem Krankenhaus. Diesmal bin ich dankbar dafür, dass ich genug Erfahrung mit Diagnosen und medizinischen Berichten habe, um ganz vieles auch selber zu verstehen. Denn auch wenn die Ärzte sich oft echt Mühe geben, ist es manchmal einfach besser, wenn man Sachen selber nachvollziehen kann und sich nicht immer blind auf Aussagen verlassen bzw auf Aussagen warten muss. Das macht einem das Leben leichter, auch wenn man sich eigentlich vielleicht wünschen würde, noch nicht s genug Berichte gesehen zu haben, um sich damit auszukennen.

MIKA – Challenge: Tag 32

Heut bin ich dankbar für einen kleinen Akt der Freundlichkeit, der mir entgegen gebracht wurde, mir aber sehr viel bedeutet hat. Da hat jemand gesehen, dass ich mit einer Sache unglücklich bin und seine Zeit und Energie völlig uneigennützig in eine Lösung gesteckt, die mir große Freude gemacht hat. Es ist einfach schön zu merken, dass es viele Menschen gibt, die solche netten Dinge tun, ohne dass sie sich dabei Gedanken darüber machen, was sie davon haben.

MIKA – Challenge: Tag 33

Ich hab heut ein Buch zu Ende gelesen, was mich darin bestärkt, dass die die sterben nicht wirklich weg sind. Es sind Begebenheiten darin beschrieben, die ganz ähnlich zu denen sind, die ich erlebt habe. Ich bin dankbar, dass meine Erfahrungen darin validiert werden und ich mir sicher sein kann, dass ich mir die Dinge nicht nur schönrede oder zurecht lege, sondern dass andere es ebenso wahrgenommen haben.

MIKA – Challenge: Tag 34

Ich habe mich heute Mika ganz besonders nah gefühlt, dafür bin ich dankbar. Und es war kein trauriges Gefühl dabei, nur Freude weil ich weiß, dass er noch irgendwo ist. Ich habe nie vorher so deutlich zu sehen bekommen, dass es mit dem Tod einfach nicht vorbei ist. Danke kleiner Mann.

MIKA – Challenge: Tag 35

Heut bin ich dankbar, dass sich hoffentlich der Genetik- Alptraum endlich erledigt hat. Das Krankenhaus hat gesagt alle ist ok und wir können nach der hoffentlich letzten emotionalen Achterbahnfahrt endlich aufatmen und wissen, dass es alles einfach nur ein ekelhafter, boshafter Zufall war. Ein schwacher Trost oder auch gar keiner, aber immerhin ein Grund um dankbar zu sein.

MIKA – Challenge: Tag 36

Auch heute bin ich wieder dankbar für eine kleine Geste der Freundlichkeit. Wir haben ein Buch geschickt bekommen, was sehr schön und tröstend ist. Zwei Menschen, die wir gar nicht persönlich kennen haben von Mika gehört, sich Gedanken gemacht was uns vielleicht trösten könnte und es auf den Weg geschickt. Dadurch hat man das Gefühl, nicht allein zu sein.

MIKA – Challenge: Tag 37

Heut bin ich wieder für was ganz banales dankbar, nämlich für das schöne Wetter das wir momentan haben. Das macht vieles einfacher. Wenn es so ist wie im Moment kann man draußen in der Natur sein und es ist schön da und ich kann mich Mika besonders nah fühlen. Dunkle Tage haben wir in den nächsten Monaten sicher noch genug. Es darf gern noch eine Weile so schön bleiben.

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